Jahrestagung 2020 - "Mit Risiko und Nebenwirkung"

Keine Frage, unsere Zunft ist selten um gute Ideen und Lösungen auch für knifflige Fragen verlegen. Doch ein Thema fordert die kirchlichen Öffentlichkeitsarbeiter nun schon seit geraumer Zeit heraus und führt sie oft genug an die Grenzen der Kreativität und des Know-how: das abnehmende Wissen in der Gesellschaft über alles, was mit christlicher Religion zu tun hat. Die Ursachen für diese Entwicklung liegen auf der Hand: Wenn die Zahl der Kirchenmitglieder kontinuierlich abnimmt, kommen zwangsläufig auch immer weniger Menschen mit kirchlichem Leben und christlichen Traditio­nen in Kontakt. Und wer weiß dann noch, was Advent bedeutet oder warum wir Pfingsten feiern? Was mit Sakrament oder mit Rechtfertigung gemeint ist? Was im Osten schon länger als Problem erkannt wird, betrifft zunehmend auch die westlichen Landeskirchen.

Wie damit umgehen? Wie kann man zu Themen kommuni­zieren, von denen das Gegenüber nur einen blassen Schimmer oder möglicherweise noch nie gehört hat? Ist es  nur eine Frage der Ansprache, der Wahl der richtigen Medien? Oder hat das auch Auswirkungen auf die Inhalte, auf die Auswahl von Themen? Und sind da nur die Öffentlichkeitsarbeiterinnen und Öffentlichkeitsarbeiter gefordert? Oder stehen nicht auch andere Verantwortliche in der Pflicht, hier neue Wege zu suchen?

Über diese Themen wollen die Mitglieder des Netzwerks Öffentlichkeitsarbeit und Interessierte bei der 54. Jahrestagung mit Expertinnen und Experten diskutieren, Empfehlungen hören und in Workshops ausprobieren.

54. Jahrestagung  Öffentlichkeitsarbeit
"Mit Risiko und Nebenwirkung"
Kirchliche Kommunikation im säkularen Umfeld

vom 23. bis 24. März 2020
im Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung (EWDE) in Berlin

 


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